Zu den Traumstraßen der Welt

+ 49 (0) 211 / 210 8083 seabridge@t-online.de Nostro catalogo

We have only German-language motorhome tours in the program. Our tour guides and most travel participants also speak English.
You can join on our tours but: all documents and the briefing is in German. We have many tour participants from European countries and some from the United States, Canada, South Africa, Australia & New Zealand - most of them understood German.

Südosteuropa

von Österreich nach Griechenland über Ungarn, Rumänien, Bulgarien


Der Südosten Europas – unbekannte Schätze zwischen Alpen und Schwarzmeerküste, zwischen Puszta, Walachei und Ägäischem Meer. Wir durchqueren die einstige KuK-Monarchie, streifen die Ausläufer der Karpaten und den wilden Balkan. Ursprüngliche Landschaften mit unberührter Natur und eine unvergessliche Gastfreundschaft werden uns begleiten.

Keltische, griechische und römische Kulturschätze begegnen uns fast alltäglich. Der stete Wechsel zwischen Kultur und Natur macht den besonderen Reiz dieser Reise aus. Wir nehmen uns Zeit, denn wir wollen nicht nur die Sehenswürdigkeiten „abhaken“, sondern die Reise intensiv erleben und die vielfältigen Eindrücke in uns aufnehmen.

Unsere Tour beginnt im charmanten Wien. Von hier begleitet uns die Donau auf dem ersten Teil der Reise: zum mondänen Budapest und bis zum Donaudelta am Schwarzen Meer. Schloss Esterházy mit barocker Pracht und die malerisch-deutschen Siebenbürgenstädte Hermannstadt (Sibiu) und Kronstadt (Brasov) liegen am Wegesrand – und nicht zu vergessen das Schloss Dracula!

Bulgarien ist das Land der Berge und Klöster - und des guten Weins ! Berühmt sind die goldsandigen Strände am Schwarzen Meer ! Die Metropole Sofia liegt am Schnittpunkt von Orient und Okzident, seit Jahrtausenden wichtige Station auf den Handelswegen zwischen Europa und Istanbul.

Keine 200 km trennen Sofia von Griechenland. Badefreuden in der Ägäis und Meteora-Klöster ! Ab Igoumenitsa geht eine Fähre nach Venedig mit Camping an Bord.

Reiseleitung · Peter & Elfi Schuster
seit 2012 - 10x durchgeführt

Reisetermin

Montag, 31. August 2020
Treffen in Wien

3.300km Südosteuropa

Samstag, 3. Oktober 2020
Ende der Reise in Igoumenitsa, Griechenland

Reisepreis
bei 2 Personen im Reisemobil

pro Person1.890,- €

Einzelfahrerzuschlag760,- €

Reiseleistungen

  • Deutscher Reiseleiter, der die Gruppe mit seinem Fahrzeug begleitet

  • 31 Camping-Übernachtungen inkl. Strom, wenn vorhanden

  • 2 Stellplätze ohne Strom

  • Führungen in:
    Ungarn: Schloss Esterházy, Budapest
    Rumänien: Temeschwar (Timisoara), Hermannstadt (Sibiu), Bran (Dracula-Schloss), Kronstadt (Brasov), Bukarest, Donaudelta
    Bulgarien: Nesebar, Veliko Tarnovo, Sofia, Rila-Kloster

  • Bootstour in Budapest und ins Donaudelta

  • 4 Gruppenessen

  • 2 Weinproben (1x Rumänien, 1x Bulgarien)

  • 1 Besuch eines Gestüts mit Pferdevorführung

  • Straßenkarten: Ungarn, Rumänien, Bulgarien

  • Roadbook mit detaillierter Streckenbeschreibung

  • Sicherungsschein (Insolvenz-Versicherung)

Anreise

Es ist durchaus empfehlenswert früher anzureisen und vom Campingplatz aus bequem per U-Bahn das charmante Wien zu besuchen.

Fähre

Von Igoumenitsa gehen mehrere Fähren nach Italien: Bari, Ancona, Venedig, oder Triest.
Die Anek-Line z.B. bietet bis zum 31. Oktober auf der Strecke Igoumenitsa - Venedig "Camping an Boad" an: www.anek-lines.info

1. Tag Anreise Wien
Wir treffen uns auf einem Campingplatz bei Wien. Vorher lohnt ein Besuch des weltberühmten Naschmarktes in der Innenstadt – Samstags mit Flohmarkt (6:00 – 17:00 Uhr).

2. Tag Wien – Bük - Thermalbad (Ungarn)
Beim Neusiedler See überqueren wir die ungarische Grenze und machen gleich Halt um gemeinsam das prunkvolle Schloss Esterházy, das Versailles Ungarns, anzuschauen. Wir folgen der Römischen Bernsteinstraße und erleben bezaubernde ungarische Ortschaften mit historischen Innenstädten, malerischen Barockkirchen und gotischen Residenzen.

3. Tag Bük – Balaton (Plattensee)
Vorbei an markanten Vulkankegeln geht es zum behaglichen Kleinstädtchen Papa. Über bewaldete Hügel erreichen wir den Plattensee und fahren am Ufer entlang nach Balatonfüred. Am Wegesrand liegen die weltberühmte Porzellanmanufaktur Herend mit Schaumanufaktur und Porzellanmuseum und die Zisterzienserabtei Tihany.

4. Tag Balaton – Budapest
Auf dem Weg nach Budapest liegt Székesfehérvár: ehemals als "Stuhlweissenburg" Königsresidenz und eine der bedeutendsten Städte Ungarns. Kurz drauf wartet in Martonvásár das Beethoven-Museum im Brunszvik-Schloss. Der geniale Musiker weilte des Öfteren im prächtigen ungarischen Schloss und komponierte hier mehrere Werke. Tagesziel ist Budapest – die Perle der Donau.

5. Tag Budapest
Besichtigung der glanzvollen Metropole Ungarns. Das mittelalterliche Burgviertel, prunkvolle Bäder türkischer Paschas & elegant filigrane Fassaden aus der Gründerzeit, Zigeunermusik und Opernkultur – die Vielfalt Budapests kann man nicht erklären, man muss sie erleben! Eine Bootsfahrt auf der Donau rundet das Stadtprogramm ab.

6. Tag Budapest
Der heutige Tag ist zur freien Verfügung. Vom Camp-Platz kommt man bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Budapester Innenstadt – zur Vertiefung der gestrigen Eindrücke. Stadtbummel: Cafés und schattige Plätze laden zum Verweilen ein.

7. Tag Budapest - Lajosmisze
Heute geht es in die große Ungarische Tiefebene. Weite Felder, Rinder- und Pferdeherden auf staubiger Steppe und die berühmten Ziehbrunnen begleiten unseren Weg.
Auf einem Lippizaner-Gestüt treffen wir uns zu Reit- und Fahrvorführungen und bleiben dort gleich über Nacht.

8. Tag Lajosmisze – Ópusztaszer
Weiter gen Süden: die kleine Innenstadt von Kecskemét lockt mit herausragenden Beispielen des ungarischen Jugendstils und einem sehenswerten Rathaus. Unser Etappenziel heißt Òpusztaszer. Wir übernachten direkt beim Freilichtmuseum mit dem gewaltigen Panoramabild, das die Ungarische Landnahme im 11. Jhdt. darstellt.

9. Tag Ópusztaszer – Temeschwar (Timisoara) (Rumänien)
Grenzübertritt nach Rumänien. Wir fahren durch fruchtbares Land ins Banat der Donauschwaben nach Timisoara, dem früheren Temeschwar. Neben dem barocken Stadtkern wartet diese schon immer westlich geprägte Stadt mit weiteren Superlativen auf: hier gab es die erste Straßenbahn in Rumänien, die erste Wasserleitung und die ersten Gaslaternen. Und hier begann 1989 die Rumänische Revolution ...
Am späten Nachmittag Besuch der Altstadt mit Weinprobe der köstlichen Rumänischen Weine. Seit über 6000 Jahren wird in Rumänien Wein angebaut!

10. Tag Temeschwar (Timisoara) – Aurel Vlaicu
Durch freundlich hügelige Landschaft geht es ostwärts. Ein kleiner Abstecher lohnt zur Burg Eisenmarkt (Hunedoara). Eine authentische, malerische mittelalterliche Kulisse internationaler Filme!
Wir übernachten mitten in einem ganz kleinen Dorf: Aurel Vlaicu.

11. Tag Aurel Vlaicu - Hermannstadt (Sibiu)
Auf nach Siebenbürgen! Wir durchqueren die Westkarpaten und erreichen Sibiu (Hermannstadt) – im Jahr 2007 Kulturhauptstadt Europas.
Besuchen Sie unterwegs die großartig restaurierte Festung Alba Julia.

12. Tag Hermannstadt (Sibiu)
Dank der mächtigen Mauern und Türme wurde Hermannstadt nie erobert und erfreut uns mit einem historischen Stadtkern, altdeutschen Häusern, Kirchen und Burganlagen. Eine interessante Stadtführung erwartet uns!

13. Tag Hermannstadt (Sibiu) – Kronstadt (Brasov)
Wir bleiben im Land der Siebenbürger Sachsen und kommen bei Kronstadt (Brasov) zum kleinen Ort Bran.
Hier ragt „Schloss-Dracula“ zinnenbewehrt zwischen dunklen Bäumen auf.

14. Tag Kronstadt (Brasov) - Schloss Dracula
Von Bran aus unternehmen wir einen Busausflug mit Führung zum Dracula-Schloss und nach Kronstadt (Brasov). Als einstiges Zentrum der deutschen Siedler ist dieses Städtchen ein Kleinod mittelalterlicher Stadtarchitektur.

15. Tag Kronstadt (Brasov) – Bukarest
Wir verlassen die Wälder der Karpaten und fahren hinab in die Walachei nach Bukarest. Wer möchte, besichtigt unterwegs das prächtige Königsschloss bei Sinaia.

16. Tag Bukarest
Heute steht die Besichtigung der rumänischen Hauptstadt auf dem Programm. Viel hat diese quirlige Metropole mit ihren breiten Alleen, Parks, Seen und dem gewaltigen Präsidentenpalast zu bieten. Freuen wir uns auf die Stadt mit den schmückenden Beinamen wie „Paris des Ostens“ oder „Tor zum Orient“.

17. Tag Bukarest – Constanta / Mamaia
Fahrt durch die fruchtbare Donauebene zum Badeort Mamaia bei Constanta am Schwarzen Meer. Breite Strände mit feinem Sand, eine kühle Meeresbrise und viel Sonnenschein erwarten uns.

18. Tag Bootstour Donaudelta
Von Mamaia aus unternehmen wir einen Ausflug zum südlichen Donaudelta. Per Boot erkunden wir das Delta auf schmalen Wasserstraßen.
In diesem wertvollsten und größten Feuchtgebiet Europas tummelt sich eine artenreiche Vogelwelt mit Pelikanen, Reihern, Störchen . . . Es dürfen keine Hunde in das Naturschutzgebiet mitgenommen werden...

19. Tag Strandtag
Ein Strandtag am Schwarzen Meer zum Relaxen. Oder wer mag, fährt zur nahen Hafenstadt Constanta mit historischem Hafenviertel. Hier schrieb der römische Dichter Ovid seine berühmten "Metamorphosen".

20. Tag Mamaia – Obsor bei Nesebar (Bulgarien)
Wir folgen der Schwarzmeerküste nach Süden und überqueren dabei die Grenze nach Bulgarien. Eine abwechslungsreiche Fahrt mit schönen Ausblicken aufs Meer und steile Klippen. Mal durchs hügelige Inland, mal entlang der Schwarzmeerküste schlängelt sich unsere Straße.
Wir passieren moderne Seebäder am bulgarischen Goldstrand und übernachten kurz hinter Varna, der lebendigen Hafenstadt mit antikem Kern. Obsor heißt der Kurort am schwarzen Meer, in dem wir für zwei Nächte bleiben.

21. Tag Ausflug Nesebar
Gemeinsame Fahrt zum nahe gelegenen Nesebar, das mit uralten Kirchen und traditionellen Häusern aufwartet. Malerisch auf einer Halbinsel gelegen gehört dieser Kleinod zum UNESCO-Weltkulturerbe. Erst lassen wir uns führen, dann können wir auf eigene Faust auf Entdeckungsreise gehen.

22. Tag Obsor – Veliko Tarnovo
Vom Sonnenstrand ins Bärenland: wir verlassen die Küste, wenden uns gen Westen und erobern das mächtige Balkangebirge. Dichte Wälder, blumenreiche Bergwiesen und kleine Dörfer mit dunklen Holzhäusern zieren unseren Weg.
In der Gegend um Karnabat wird ein hervorragender Wein angebaut. Ein Stopp in einem der Weingüter an der Straße erfreut den Weinliebhaber.

23. & 24. Tag Veliko Tarnovo
Tagestour zur spektakulär an den Steilufern des Flusses Yantra gelegenen ehemaligen Zarenhauptstadt Veliko Tarnovo. Am nächsten Tag Entspannen im angenehmen Camp und Zeit zur freien Verfügung.

25. Tag Veliko Tarnovo - Kazanlak
Quer durch den Balkan erreichen wir über den Schipka-Pass das Tal der Rosen. Ihr lieblicher Duft durchströmt im Frühsommer das ganze Tal – im Morgentau werden die Blätter für Rosenessenzen gesammelt.
Hier waren die Thraker zu Hause: zahlreiche Gräber mit feinen Goldschätzen, erstaunlicher Architektur und wunderbaren Wandmalereien wurden hier entdeckt. Übernachtung bei einem bulgarischen Landgasthof. Abends genießen wir die gute bulgarische Küche mit Folklore-Tänzen.

26. Tag Kazanlak - (Plovdiv) - Batak
Wir folgen zunächst dem Tal der Rosen und Könige und bleiben am Fuß der Balkan- Berge. Dann fahren wir in die thrakische Tiefebene Richtung Plovdiv. Unterwegs lohnt ein Abstecher zu kleinen, malerischen Orten mit reich verzierten, romantischen Holzhäusern. Wirtshäuser an klaren Bächlein bieten frische Forellen an. Wir passieren Plovdiv: Die große lebendige Stadt an den Ufern des Flusses Mariza, mit historischen Baudenkmälern aus vielen Epochen. Plovdiv darf sich mit der Auszeichnung Kulturhauptstadt Europa 2019 schmücken. Wer mag, macht mit uns einen Besichtigungs- Stopp. Unser Lager schlagen wir in den Rhodopen neben einem großen Staudamm auf.

27. Tag Batak - Sapareva Banya (Sofia)
Sofia, die Landeshauptstadt, ruft! Wir nähern uns ihr auf guten Straßen, noch einmal genießen wir die ursprünglichen Wälder und weiten Ausblicke im Balkangebirge.
Der Abend findet uns in Sapareva Banya, dem Bulgarischen Thermalbad am Nordhang des Rila-Gebirges, nicht weit von Sofia.

28. Tag Besichtigung Sofia
Ein Tag zur gemeinsamen Besichtigung von Sofia, der jahrtausendealten Metropole Bulgariens. Orthodoxe Kathedralen, mittelalterliche Basiliken, Stadtplätze und Einkaufsboulevards stehen auf dem Programm – und die Besichtigung thrakischer Goldschätze.

29. Tag Sapareva Banya – Rila
Eine kurze Etappe führt zum inmitten von Wäldern hoch im Gebirge gelegene Rila- Kloster. Gemeinsame Besichtigung der festungsartigen Klosteranlage mit prächtigen Gebäuden. Sie wurde im 10. Jahrhundert gegründet und ist bis heute von orthodoxen Mönchen bewohnt.

30. Tag Rila Kloster – Melnik
Heute erfahren Sie noch ein bulgarisches Schmankerl: wir fahren entlang des Pirin- Gebirges mit seinen 2.000 m hohen hellen Granitsteinhöhen nach Süden. Auf der Route liegt der berühmte Weinort Melnik, ein mittelalterliches Städtchen inmitten bizarrer Sandsteinformationen. Auch das nahe gelegene gut erhaltene Roshen-Kloster aus dem 13. Jahrhundert ist sehr sehenswert! Übernachtung bei Melnik auf einem Weingut mit modernem ökologischem Kelterbetrieb. Genießen Sie die sonnenverwöhnten Weine Südbulgariens!

31. Tag Melnik – Platamon (Griechenland)
Mit dem Struma-Fluss lassen wir uns nach Griechenland spülen. Wir können zu Füßen des Olymp im Ägäischen Meer baden.

32. Tag Platamon – Kalambaka / Meteora
Die heutige Route schraubt sich hoch bis fast zum Olymp, dann geht’s über malerische Hochebenen, vorbei an anmutigen Feldern, Wäldern und Flüsschen wieder hinab. Letzter Höhepunkt unserer Reise sind die steil aufragenden, glatt geschliffenen Felsnadeln bei Kalambaka – gekrönt von den außergewöhnlichen Meteora-Klöstern.

33. Tag Kalambaka – Igoumenitsa
Wer mag nimmt sich Zeit für einen morgendlichen Klosterbesuch in Meteora, denn die Strecke durchs wilde griechische Pindos-Gebirge an die Adria nach Igoumenitsa ist schnell überwunden. Beim letzten gemeinsamen Abendessen mit Blick aufs Meer lassen Sie die eindrucksvolle Reise durch Südosteuropa Revue passieren!

34. Tag Igoumenitsa / Heimreise
Der letzte Tag der Reise ist angebrochen. Es heißt Abschied nehmen nach einer faszinierenden Reise durch den unbekannten Osten Europas. Von hier beginnt die individuelle Heimreise. Zum Beispiel per Fähre nach Italien. Es geht auch auf dem Landweg durchs ehemalige Jugoslawien. Oder Sie genießen noch warme Herbsttage in Griechenland mit leeren Stränden, angenehmen Wassertemperaturen und Badewetter.

:: all'inizio