Zu den Traumstraßen der Welt



+ 49 (0) 211 / 210 8083 seabridge@t-online.de Unser Katalog

Seidenstraße

Russland, Mongolei, China, Zentralasien, Iran & Kaukasus


Auf einer 24-wöchigen Wohnmobil Erlebnistour über Moskau und den Ural, durch sibirische Weiten bis zum Baikalsee durch die Mongolei mit Karakorum und Ulan Bator nach Peking und Xian, quer durch die Wüste Taklamakan entlang der Hochgebirgspässe der Nordseite des Himalaja bis Kashgar, auf der legendären Seidenstraße durch Samarkand, Buchara, Chiwa durch die Karakumwüste bis Aschgabat, durch den Iran bis zum Persischen Golf und den wilden Kaukasus.

Seit dem Zusammenbruch der kommunistischen Regime im Osten hat sich sehr viel getan. Die Zeiten der größten wirtschaftlichen und politischen Unruhen der 1990er Jahre sind längst vorbei. Die meisten Länder und Regionen auf dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion haben sich stabilisiert. Die Sicherheitslage und Infrastruktur der Staaten auf unserer Strecke hat sich für Reisende sehr positiv entwickelt.

Auch die Versorgungslage ist viel besser geworden und nicht mehr mit der in früheren Jahren zu vergleichen. Zudem hat der technische Fortschritt besonders im Bereich der Kommunikation in fast allen Regionen der ehemaligen Sowjetunion und in China Einzug gehalten und erleichtert das Reisen in der Gruppe.

Reiseorganisation · Konstantin Abert
Reiseleitung · Artem Kobelev
seit 2007 - 11x durchgeführt

Reisetermin

Montag, 15. Mai 2017
Treffen in Riga, Lettland

30.000 km Eurasien

Dienstag, 31. Oktober 2017
Reiseende in Georgien

Reisepreis
bei 2 Personen im Reisemobil

pro Person13.180,- €

Einzelfahrer auf Anfrage

Reiseleistungen

  • Teilnehmerbesprechungen und organisatorische Betreuung im Vorfeld der Reise

  • Deutschsprachige Reiseleitung, welche die Gruppe mit ihrem Fahrzeug auf der gesamten Reise begleitet

  • GUS-, Mongolei,- China,- und Iranbegleitteam mit Übersetzer/Helfer; ein zusätzlicher Fahrer mit eigenem Fahrzeug bei schwierigen Passagen, das der Gruppe für organisatorische Fragen zur Verfügung steht.

  • Backup-Office in Deutschland während der ganzen Reise für Betreuung und Abwicklung logistischer Fragen (Ersatzteile, Erkrankung, sonstige Aufgaben)

  • alle Camping- und Übernachtungsgebühren

  • Besuch einer Theater-/Ballettaufführung in Russland

  • Ausflug zum Baikalsee/Olchon

  • Eintrittsgelder Naadam-Fest in der Mongolei

  • China-Reisepaket: Alle personenbezogenen Genehmigungen, Ausstellung der chinesischen Führerscheine, Zulassung und Nummernschilder, Streckengenehmigung Armee,
    Durchfahrtsgenehmigung Innere Mongolei, Qinhai und Uigurien, deutschsprachiger ständiger Reisebegleiter und lokale Guides,
    ca. 7 Hotelübernachtungen in 4-Sterne-Hotels in Peking und Xian,
    Eintrittsgelder u.a. für Tempelanlagen Chengde, Peking, Longmengrotten, Terrakotta-Armee, Labrangkloster, dazu Besichtigungen in Jiayugua

  • Genehmigungen und Reisebegleiter für Turkmenistan

  • Mindestens 30 x Stadtexkursionen

  • Eintritt in Museen und Sehenswürdigkeiten gemäß Programm

  • 14 x landestypische Essen

  • Farewell Dinner in Georgien

  • Road-Book für jede Tagesetappe

  • Ausführliches Straßenkartenmaterial für Russland, die GUS, die Mongolei, China und den Iran

  • Bereitstellung eines Navigationsgerätes mit aktuellem digitalem Kartenmaterial für die gesamte Strecke und Reisedauer.

  • Örtliche Telefonkarten- und ggf. Handybesorgung und Einrichtung in allen Ländern (sofern möglich)

  • Wechselstube on Bord (sofern möglich)

  • Insolvenz-Versicherung

Erleben Sie Konstantin Abert Live mit seiner fantastischen Multivisionsshow auf dem SeaBridge-Treffen in Bad Königshofen & dem Caravan Salon in Düsseldorf & Bern.

1. Woche Baltikum
Reisebeginn ist in Lettlands Hauptstadt Riga mit seiner wunderschönen Altstadt. Einige Tage vorher anreisen lohnt sich. Riga steht unter dem Schutz des Weltkulterbes der UNESCO. Sie erhalten etwa zwei Monate vor Reisebeginn Informationen über sinnvolle Anreisemöglichkeiten.

2. - 7. Woche Russland
Am 17. Mai reisen wir planmäßig nach Russland ein und erreichen schon am gleichen Tag das schöne Pskow. Innerhalb von knapp 7 Wochen wollen wir nun das mit mehr als 17 Millionen Quadratkilometern größte Land der Welt mit unseren eigenen Wohnmobilen von West nach Ost durchqueren, um Ende Juni am Baikalsee zu stehen. Schon bald erreichen wir Moskau, wir lernen in drei Tagen die russische Hauptstadt mit all ihren Gegensätzen kennen. Einen russischen Katzensprung von Moskau entfernt liegt der Goldene Ring. Wir lassen uns von pittoresken Kirchen in Wladimir und Suzdal in die Vergangenheit des Zarenreiches versetzten.
Bei Nizhny Nowgorod treffen wir auf die Wolga und folgen ihrem Lauf bis Kasan, der Hauptstadt der autonomen Republik Tatarstan. Udmurtien ist die letzte von uns besuchte autonome Republik, bevor wir den europäischen Kontinent verlassen und in die Einsamkeit Westsibiriens eindringen. Die nächsten Tage reisen wir durch schlafendes Land (die Übersetzung von Sibirien) entlang nicht enden wollender Birkenwälder, Wiesen und Sümpfe. Es ist Frühling, alles grünt und blüht. Ein wahres Feuerwerk der Natur. Wir übernachten in der Einsamkeit oder in Dörfern, kommen mit der Bevölkerung in Kontakt und werden stimmungsvolle gemeinsame und spontane Abende erleben.
Nowosibirsk – Krasnojarsk – Irkutsk – und jedes Mal liegen 1.000 km Einsamkeit dazwischen. Aber wir sind schon längst an die sibirischen Dimensionen gewöhnt. Nun haben wir uns Erholung verdient. Wir lassen für eine Woche den Ozean Sibiriens, den glasklaren Baikalsee und die fantastische Natur in seiner Umgebung, auf uns wirken.
Das östliche Ufer des Baikal gehört schon den Burjaten, einem Volk mit buddhistischem Glauben. Ulan-Ude ist die Hauptstadt der autonomen Republik Burjatiens. Hier werden wir die heiligsten Stätten der Mönche kennen lernen. Die Mongolei ist zum Greifen nahe, unser nächstes großes Etappenziel.

8. - 9. Woche Mongolei
Grüne Steppen, wilde Pferdeherden, packende Begegnungen mit Hirten unter einem mit abertausend Sternen überzogenen Himmel – die nächsten zwei Wochen wird uns das Land der Nomaden in seinen Bann ziehen. Nach dem Grenzübertritt erreichen wir die Hauptstadt Ulan-Baator, in der wir über typisch mongolische Traditionen genauso wie über Modernes aus dem Westen staunen werden. Zum ersten Mal geht es nach langer Zeit wieder gen Westen, wir reisen durch weites Weideland zu Klöstern, vorbei an karstigen Gebirgen und sanften grünen Hügeln. Bald erreichen wir Karakorum, das Zentrum des einst so mächtigen Mongolenreiches. Vor Ort erleben wir fernab von ausgetretenen Touristenpfaden die Mongolei hautnah, Sterneflüstern mit garantiertem Gänsehautgefühl in der Einsamkeit des wilden Landes. Bevor wir Richtung China starten, erleben wir das fulminante Naadam-Fest mit tollen Reiterdarbietungen und mongolischer Lebensfreude. Im krassen Gegensatz zur grünen Zentralmongolei steht der steppen- und karstlandartige, aber keineswegs eintönige Südosten. Wir durchqueren mehrere hundert Kilometer der riesigen Wüste Gobi und übernachten immer wieder in der Weite der Steppe, bevor wir die Grenze zur Volksrepublik China erreichen.

10. - 16. Woche China
Nach Erledigung aller Einreiseformalitäten (u.a. Ausgabe chinesischer Führerscheine und Nummernschilder) geht es durch das Reich der Mitte. Erstes großes Etappenziel ist Chengde im Nordosten Chinas, wo uns die eindrucksvolle Sommerresidenz mit ihren vielen Tempeln beeindrucken wird. Nach einem Stopp am Gelben Meer beim östlichsten Punkt der chinesischen Mauer erreichen wir Peking. Hier stehen die Räder unserer Reisemobile für 4 Tage still. Neben den touristischen Klassikern wollen wir das echte heutige Peking im Rahmen ganz spezieller Besichtigungstouren kennen lernen. Meeresfrüchtemarkt, Insektenmeile und Altstadt warten schon auf uns.
Bald stehen wir in Luoyang und staunen über die monumentalen Buddhastatuen der bekannten Longmengrotten und den Pagodenwald im Shaolinkloster. Einige Tage später befinden wir uns bereits am östlichsten Punkt der Seidenstraße, in Xian. Hier besichtigen wir unter anderem natürlich die weltberühmte Terrakotta-Armee. Von nun an bleiben wir auf den Fährten von Marco Polo, immer entlang der sagenumwobenen Seidenstraße. Dabei fahren wir oft abseits der großen Verkehrsadern. Der Weg durch die spektakuläre Bergwelt von Gansu und Qinhai zeigt uns ein bisher unbekanntes China. Wir stehen auf Wiesen mit Edelweiß und Enzian überzogen, blicken auf fantastische Berglandschaften und begegnen immer wieder Menschen, die zuvor noch nie Ausländer gesehen haben. Tief in China sind wir selbst zu Nomaden auf Zeit geworden. Ein erhebendes Gefühl von Freiheit und Abenteuer!
Immer wieder werden wir von den abwechslungsreichen Landschaften des Westens Chinas verzaubert. Die keineswegs eintönigen Wüsten Gobi und Taklamakan, die Ausläufer des Himalaja und die weiten Ebenen dazwischen sind allein die Reise wert. Ein letztes Mal begegnen wir der Chinesischen Mauer – frei von jedem Tourismusrummel – diesmal an ihrem westlichsten Punkt. Wir stehen mit unseren Reisemobilen in traumhafter Umgebung mit einer faszinierenden Geschichte, lernen die 2.000 Jahre alte Stadt Jiaohe kennen. Die nächsten Tage reisen wir entlang des Tarimbeckens und durchqueren die wohl spektakulärste Sandwüste der Welt, die Taklamakan. Die uigurischen Handelsstädte Turfan und Kashgar versprühen den Geist der Seidenstraße, hier wird noch heute so gehandelt wie in ganz alten Zeiten.
Tief beeindruckt von einem Land, welches sich kaum in Worte fassen lässt, treten wir den nächsten Abschnitt der Tour an: Die mittelasiatischen Republiken (GUS) der ehemaligen Sowjetunion.

17. - 20. Woche Mittelasiatische GUS
Kirgistan, Usbekistan, Turkmenistan – schon die Ländernamen klingen wie ein Märchen aus 1001-Nacht. Und so schön ist auch die Reise mit den eigenen Mobilen durch diese neuen Staaten Mittelasiens. Wir klettern auf den fast 4.000 m hohen Turugat-Pass und sind nun für die nächste Zeit im Hochgebirge des Tien Shan, den Anden Mittelasiens, unterwegs. Der in Kirgistan gelegene tiefste Gebirgssee der Welt, der wunderschöne Issik-Kulsee, verzaubert uns mit seinem tiefblauen und warmen Wasser, in dem sich die schneebedeckten Ausläufer des Tien Shan spiegeln. Über spektakuläre Streckenführung in wunderschöner Gebirgslandschaft arbeiten wir uns auf neuer asphaltierter Straße Richtung Osch vor, der südkirgisischen Handelsstadt mit ihren lebhaften farbenfrohen Märkten, fernab allen touristischen Rummels. Noch einige hundert Kilometer Strecke durch das Hochgebirge, dann lassen wir Berge, Schnee und malerische Täler hinter uns. Wir reisen über das wunderschöne Ferganatal ins benachbarte Usbekistan ein. Mit seinen Städten Samarkand, Buchara und Chiwa werden wir tief zurück in die damalige orientalische Welt geführt. Registan-Platz, Minarette, Koranschulen und Kuppelbasare lassen hautnah den Zauber des Handels entlang der Seidenstraße spüren.
Buchara und Chiwa liegen schon am Rande der beiden großen Wüsten Kysylkum (rote Wüste) und Karakum (schwarze Wüste). Bei der Weiterreise nach Turkmenistan durchqueren wir diese Wüstengebiete. Und wir werden sehen, dass Wüste alles andere als eintönig ist. Von den steilen Sanddünen der Karakum und dem welteinmaligen Feuerkrater Darwasa noch tief beeindruckt, erreichen und besichtigen wir die turkmenische Hauptstadt Aschgabad, eine eigene Welt inmitten der Wüste. Wir werden aus dem Staunen nicht mehr herauskommen.

21. - 23. Woche Iran
Keine Angst vor dem Iran! Das einstige Persien wird uns mit seinen überaus gastfreundlichen und hilfsbereiten Menschen, toller Architektur mit großartiger Geschichte einer Hochkultur und spektakulären Landschaften verzaubern. Nach dem Besuch des Pilgerzentrums Maschad mit seiner heiligen Goharshaad-Moschee führt der Weg durch karstige Gebirge und ausgedehnte Salzpfannen, durch Wüsten aus Sand und Steinen. Zu unserer Reisezeit bleiben die Temperaturen angenehm. Kerman, Chak Chak und Yazd bilden die Stationen auf dem Weg zum Persischen Golf. Nun haben wir die aufgehende Sonne im Rücken. Wir reisen nach Westen über Shiraz und Persepolis ins weltbekannte Isfahan. Prachtbauten aus der Dynastie der Safawiden, der Königsplatz mit seinen prunkvollen Moscheen, die 33-Bogenbrücke – für einige Tage lassen wir uns von Isfahans unvergleichlichem orientalischen Charme verführen.
Teheran ist das nächste Etappenziel. Die Megametropole am Fuß des Elbrusgebirges wird uns manchmal den Atem rauben. Moderne und traditionelle Lebensformen treffen hier frontal aufeinander. Über den Elbruspass reisen wir entlang des Kaspischen Meeres bis in die Region Ardabil und sind damit schon unterhalb des Kaukasus angelangt.

24. - 25. Woche Armenien und Georgien
Der europäische Kontinent hat uns wieder, wir reisen nach Armenien, der Wiege des Christentums, ein. Nach einer Reise durch den Orient sind wir nun wieder im Okzident angelangt. Eingeklemmt zwischen aserbaidschanischen Gebieten führt die Strecke durch wildes Gebirge mit malerisch gelegenen uralten Klöstern.
Schick gekleidete Frauen und westliche Geschäfte prägen das heutige Stadtbild der armenischen Hauptstadt Jerewan. Am Abend wollen wir uns ins reichhaltige kulturelle Angebot der neuen alten Stadt am Fuß der Berge Aragag und Ararat stürzen.
Am riesigen Sevansee werden wir zwei Tage auf der Klosterhalbinsel stehen, bevor wir Armenien verlassen und nach Georgien einreisen. Das nahe Tiflis erreichen wir noch am gleichen Tag der Grenzpassage und erleben in den nächsten Tagen die schön ins Tal eingebettete Stadt. Ob Thermalquellenbad oder Kneipenbummel durch die Altstadt - wir werden die georgische Stadt bei einer Probe der leckeren grusinischen Weine in vollen Zügen genießen. Das Laub der Bäume hat sich gelb und rot gefärbt, der Kaukasus erlebt seinen Indian Summer. Über die Höhlenklöster in der Varziaschlucht geht es in die subtropische Schwarzmeerstadt Batumi, wo wir einen stimmungsvollen Abschied feiern werden. Bald reisen wir aus Georgien aus und haben türkischen Boden unter den Rädern unserer Reisemobile. Die Heimreise erfolgt durch das weite Anatolien. Wer will, kann unterwegs Van-See, Nemrut Dag, Kappadokkien, die noch warme Mittelmeerküste und Pamukkale besuchen.
Von Istanbul aus gibt es mehrere Möglichkeiten, per Landweg und ohne jegliche Grenzprobleme über den Balkan zu reisen.

:: nach oben