Zu den Traumstraßen der Welt

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Oman – Überwintern im Orient

Ein Reiseerlebnis auf die arabische Halbinsel


Die Arabische Halbinsel stellt eine optimale Überwinterungsmöglichkeit mit dem eigenen Wohnmobil dar. Oman, Emirate sowie Saudi-Arabien und Jordanien sind sehr angenehme und sichere Reiseländer mit überaus gastfreundlichen Menschen.

Erleben Sie den Zauber des Orients, die milden Abende im Campingstuhl unter freiem Himmel, den Charme der lebendigen Märkte, die Pracht der großen Moscheen, die abwechslungsreiche Landschaft und die uralte Geschichte des Schmelztiegels von Kulturen und Religionen. Kamelrennen, Wüstentouren mit Geländewagen und Wanderungen durch Wadis und Gebirge – die Reise bietet gute Möglichkeiten, in Bewegung zu bleiben.

Viele Etappen dieser Reise führen durch Regionen, die von Massentourismus komplett verschont geblieben sind. Direkt mit dem Reisemobil am weißen Strand stehen – das geht fast nirgendwo sonst auf der Welt – im Oman entlang der alten Weihrauchstraße sind wir dazu herzlich eingeladen.

seit 2014 - 7x durchgeführt (2x mit Saudi Arabien)

Reisetermin

Sonntag, 13. November 2022
Treffen in Krakau, Polen

14.000 km Orient

Donnerstag, 30. März 2023
Reiseende in Tel Aviv, Israel

Reisepreis
bei 2 Personen im Reisemobil

pro Person11.900,- €

Einzelfahrerzuschlag5.950,- €

Reiseleistungen

  • Deutschsprachige Reiseleitung

  • alle Camping-/Stellplatzgebühren

  • diverse Theater-/Showbesuche

  • diverse Naturexkursionen und Wanderungen

  • mind. 15 Stadtexkursionen

  • mind. 15 sonstige Exkursionen

  • Museen & Sehenswürdigkeiten

  • Beschaffung örtl. Telefonkarten

  • mind. 10 landestypische Essen

  • alle Visagebühren

  • Roadbook mit GPS-Daten

Fahrzeuge

Diese Tour ist für alle Reisemobile bis 9 Meter Länge geeignet.

Reiseablauf

Der Reiseablauf ist weitgehend auf die klimatischen Bedingungen abgestimmt. Schließlich wollen wir dem Winter entfliehen und die kalten Etappen möglichst kurz gestalten. Dies erfordert ein recht zügiges Passieren des Kaukasus und des Iran. Erst in der Region des Persischen Golfes fängt das echte Überwintern an. Dubai, Abu Dhabi und seine Nachbaremirate sowie Oman und die Arabische Halbinsel besuchen wir zur angenehmsten Zeit des Jahres.

Diese außergewöhnliche Reise verfolgt gleich mehrere Ziele!

  • Wir besichtigen die kulturellen und landschaftlichen Sehenswürdigkeiten.
  • Wir kommen hautnah in Kontakt mit den Menschen und ihren Lebensweisen.
  • Durch lockere Gesprächsrunden - oft mit der einheimischen Bevölkerung - bekommen Sie tiefe Einblicke in Politik, Wirtschaft und Geschichte.
  • Wir sind oft auf touristisch unerschlossenen Routen unterwegs und übernachten in besonderer Umgebung.
  • Wir verbinden Völker mit einem einmaligen Reiseprojekt mit großem Wirkungsgrad.
  • Im Format der Gruppenreise sind wir einfach unschlagbar; das Reisen durch die große unbekannte Welt ist so sicherer und vor allem viel schöner als alleine!

Alkohol

Aufgrund des sehr strengen Alkoholverbots in einigen Ländern weisen wir darauf hin, dass diese Reise nichts für Menschen ist, denen der längere Alkoholverzicht schwerfällt.

1. – 3. Woche
Die Fahrt durch Polen und die Ukraine von West nach Ost ist unsere Aufwärmphase. Wir fahren über Lemberg, Kiew und Odessa und erleben bis zur Abfahrt unserer Fähre die letzten „europäischen“ Tage der Tour. Der Besuch der schönsten ukrainischen Städte lohnt sich allemal. Nach etwa einer Woche erreichen wir Georgien. Von Batumi geht es über Tiflis und Sheiki durch den Kaukasus. Vom Kaspischen Meer kommen wir an den Persischen Golf. Von Astara aus geht es über Teheran, Isfahan und Schiras mitten durch die Perlen persischer Geschichte und Kultur. Danach folgen im Süden des Irans die ersten warmen Strandtage.

4. – 5. Woche
Mit der Fähre geht es nach Dubai. Silvester wollen wir in dem modernsten und mondänsten islamischen Staat feiern. In Dubai darf neben dem Erklimmen des höchsten Gebäudes der Welt, dem Burj Khalifa und einer Visite der pompösen Emirate-Mall ein Besuch des Bastakia-Viertels und des Gewürzmarktes nicht fehlen. Zweifelsfrei ist es hochinteressant, die Mischung aus futuristischer Kunstwelt und alten arabischen Bräuchen in der Stadt und entlang der Küste mit eigenen Sinnen zu erleben. Auch Badetage am feinen Sandstrand wird es natürlich zu Genüge geben.

6. – 12. Woche
Im Norden des Wüstenstaates startend, bereisen wir ausgiebig die Küstenebene Batinah und stehen mit unseren Reisemobilen an imposanten Wadis, von denen wir die schönsten Abschnitte und Schluchten erwandern werden. Neben Flusstälern, Berghängen, grünen Gärten, Terrassenfeldern und traumhaften Muschelstränden reihen sich alte Lehmfestungen, Fluchtburgen, Paläste und Moscheen auf. Mehrere Tage lassen wir den bemerkenswert internationalen Charme der Hauptstadt Muscat auf uns wirken und lernen die modernen weltoffenen Omanis kennen. Bei Al Azaiba besuchen wir die größte und schönste Moschee des Landes.
Im Osten des Omans erwartet uns eine sehr abwechslungsreiche Landschaft mit Gebirgszügen, Sanddünen, malerischen Stränden, Fischerdörfern und Oasenstädten. Wir begegnen Frauen in traditionellen Masken und Männern, die Krummdolche mit sich tragen, schlendern über bunte Kamel- und Viehmärkte. Viele dieser Regionen sind touristisch noch völlig unverdorben.
An der Küste mit ihren traumhaften Stränden beobachten wir Korallen, Fische, Delfine, Schildkröten und womöglich Buckelwale. Der Weg in den Süden führt uns vorbei an über 5.000 Jahre alten Siedlungsresten und Grabstätten. Wir reisen entlang der Küste über Duqm und Mirbat bis nach Salalah und haben damit das Dhofar, die Südprovinz des Landes und den Beginn der einstigen Weihrauchstraße erreicht.
Die Küstenstrecke im Südoman gilt als eine der schönsten der gesamten Arabischen Halbinsel. Baobab-Haine, Elefantenpflanzen und Drachenbäume sind ein lebendiges Zeugnis der einstigen Verbindung mit dem afrikanischen Kontinent. Der alte Weihrauchhafen Salalahs zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Der Weg gen Norden führt uns zu den Standorten der knorrigen Weihrauchbäume – und schließlich in das einstige Karawanenzentrum des antiken Weihrauchhandels.
Die nächsten 1.000 km verlaufen durch den inneren Oman, durchzogen von Sand- und Steinwüsten, Wadis und salzverkrusteten Hügeln und Tälern. Nach knapp 8 Wochen und 3.500 km im Oman verlassen wir das Weihrauchland nur schweren Herzens.

13. – 14. Woche
Abu Dhabi ist nicht nur Stadt, sondern auch größtes und reichstes Emirat des Staatenzusammenschlusses. Wir staunen über die prunkvolle weiße Moschee mit dem größten Kronleuchter der Welt. Mit Ankunft in Saudi-Arabien beginnt ein neues Kapitel unserer Reise, welches neben den bereits bekannten Sanddünen und schier endlosen Wüsten auch die schillernde Großstadt Riad sowie die einstigen kulturellen Zentren des Nabatäerreiches zu bieten hat. Obwohl bei uns im Westen kaum bekannt, so beeindrucken alle diese Orte bis heute mit einem ursprünglichen kulturellen Erbe. Nach einem Abstecher zur größtenteils unberührten Westküste der Arabischen Halbinsel geht es langsam weiter Richtung Jordanien.

15. – 17. Woche
Korrekt und recht zügig reisen wir mit unseren Wohnmobilen ins Königreich Saudi-Arabien ein. In einem Küstenresort legen wir einen kurzen Strandurlaub ein, bevor es in die schillernde Großstadt Riad geht. Zwischen Riad und Rotem Meer bei Jordanien liegen noch knapp 2.000 Kilometer. Dank neuer Visa können wir die Highlights des Nordwestens des riesigen Landes kennenlernen. Manch ein Kamel- oder Pferderennen wird uns spontan zu einem Stopp verleiten. Fortan besuchen wir historische Städte und interessante Plätze entlang von Wüsten und Gebirgen: Uschaiqir mit seinen uralten Lehmbauten, in der Provinz Qassim den riesigen Tiermarkt, bei Hail die uralte neolithische Felskunst in der Oase Jubbah und das Weltkulturerbe Al Ula, Siedlungen mit 100 aus dem Fels gemeißelten Monumentalgräbern entlang der Handelsroute der Nabatäer. Nach einer Übernachtung am Roten Meer reisen wir weiter nach Jordanien.

18. – 19. Woche
Mit Aqaba erreichen wir Jordaniens Hafenstadt und sind wieder in einem gemäßigten muslimischen Land unterwegs, welches auch zu Israel normale Beziehungen pflegt. Bald führt uns der Weg durch schroffe Felsformationen und Steilklippen bis in die Wüstenlandschaft des Wadi Rum. Auf dem Weg gen Norden stehen wir mit unseren Reisemobilen bald vor den Toren der sagenumwobenen Stadt Petra. Diese zählt zum UNESCO-Welterbe und ist eine der größten Sehenswürdigkeiten des gesamten Nahen Ostens. Über die Ostseite des Toten Meeres, Amman und Dekapolis, erreichen wir Israel, ein Kontrastprogramm pur zum bisher Erlebten. Das einzige nicht-muslimische Land der Arabischen Halbinsel führt uns in ganz andere Welten. Baden im Roten und im Toten Meer, ein Besuch des Sees Genezareth und das Erkunden von Jerusalem und Tel Aviv werden uns die Vielseitigkeit des kleinen Landes zeigen. Im kulturellen Westen wieder angekommen, wollen wir den Abschluss der Reise mit einem Farewell-Dinner an der Mittelmeerküste feiern. Schon bald werden wir per Schiff den Nahen Osten verlassen und erreichen zur Frühlingszeit wieder europäischen Boden.

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