Zu den Traumstraßen der Welt



+ 49 (0) 211 / 210 8083 seabridge@t-online.de Unser Katalog

Oman – Überwintern im Orient

Ein Reiseerlebnis auf die arabische Halbinsel


Persien und die arabische Halbinsel stellen eine optimale Überwinterungsmöglichkeit mit dem eigenen Wohnmobil dar.

Iran und Oman, Emirate sowie Saudi Arabien, Jordanien und Israel sind entgegen mancher Berichte sehr angenehme und sichere Reiseländer mit überaus gastfreundlichen Menschen.

Erleben Sie den Zauber des Orients, die milden Abende im Campingstuhl unter freiem Himmel, den Charme der lebendigen Märkte, die Pracht der großen Moscheen, die abwechslungsreiche Landschaft und die uralte Geschichte des Schmelztigels von Kulturen und Religionen. Kamelrennen, Wüstentouren mit Geländewagen und Wanderungen durch Wadis und Gebirge – Die Reise bietet gute Möglichkeiten, in Bewegung zu bleiben.

Viele Etappen dieser Reise führen durch Regionen, die von Massentourismus komplett verschont geblieben sind. Direkt mit dem Reisemobil am weißen Strand stehen – das geht fast nirgendwo auf der Welt – im Oman entlang der alten Weihrauchstraße sind wir dazu herzlich eingeladen.

Reiseorganisation · Arthur Sebazungu & Konstantin Abert
seit 2014 - 6x durchgeführt (1x mit Saudi Arabien)

Reisetermin

Sonntag, 15. November 2020
Treffen in Krakau, Polen

11.000 km Orient

Donnerstag, 1. April 2021
Reiseende in Tel Aviv, Israel

Reisepreis
bei 2 Personen im Reisemobil

pro Person9.480,- €

Einzelfahrer auf Anfrage

Reiseleistungen

  • Deutschsprachige Reiseleitung mit Team

  • alle Camping- und Stellplatzgebühren

  • diverse Theater/Showbesuche

  • diverse Naturexkursionen und Wanderungen

  • mind. 15 Stadtexkursionen

  • mind. 15 sonstige Exkursionen

  • Museen & Sehenswürdigkeiten

  • Beschaffung örtl. Telefonkartenv mind. 10 landestypische Essen

  • alle Visagebühren

  • Roadbook mit GPS-Daten

Reiseablauf

Der Reiseablauf ist weitgehend auf die klimatischen Bedingungen abgestimmt. Schließlich wollen wir dem Winter entfliehen und die kalten Etappen möglichst kurz gestalten. Erst in der Region des Persischen Golfes fängt das echte Überwintern an. Dubai, Abu Dhabi und seine Nachbaremirate sowie Oman und die übrige Arabische Halbinsel besuchen wir zur angenehmsten Zeit des Jahres.

Diese außergewöhnliche Reise verfolgt gleich mehrere Ziele!

  • Wir besichtigen die kulturellen und landschaftlichen Sehenswürdigkeiten.
  • Wir kommen hautnah in Kontakt mit den Menschen und ihren Lebensweisen.
  • Durch lockere Gesprächsrunden - oft mit der einheimischen Bevölkerung - bekommen Sie tiefe Einblicke in Politik, Wirtschaft und Geschichte.
  • Wir sind oft auf touristisch unerschlossenen Routen unterwegs und übernachten in besonderer Umgebung.
  • Wir verbinden Völker mit einem einmaligen Reiseprojekt mit großem Wirkungsgrad.
  • Im Format der Gruppenreise sind wir einfach unschlagbar; das Reisen durch die große unbekannte Welt ist so sicherer und vor allem viel schöner als alleine!

Alkohol

Aufgrund des sehr strengen Alkoholverbots in einigen Ländern weisen wir darauf hin, dass diese Reise nichts für Menschen ist, denen der längere Alkoholverzicht schwerfällt.

1. - 3. Woche Anreise durch die Ukraine und den Kaukasus
Die Anreise in die Ukraine erfolgt über Polen. Tipps zu den Anreise- und Reisestartoptionen erfolgen auf dem Teilnehmer-Treffen in Bad Dürrheim. Offizieller Treffpunkt zum Reiseauftakt ist die ehemalige polnische Hauptstadt Krakau.
Die Fahrt durch Polen und die Ukraine von West nach Ost ist unsere Aufwärm-Phase. Wir fahren über Lwiw, Kiew und Odessa und erleben bis zur Abfahrt unserer Fähre die letzten „europäischen“ Tage der Tour. Bald reisen wir ausschließlich durch orientalische und islamisch geprägte Gebiete. Alternativ wäre die Anreise auch auf dem Landweg über die Türkei möglich.
Nach etwa einer Woche verlassen wir das europäische Festland und rollen mit unseren Mobilen nach Ankunft im Hafen von Batumi zunächst auf georgischen Straßen. Über Tiflis und Sheiki geht es weiter ostwärts durch die beeindruckende Landschaft des Kaukasus. Ab Baku folgen wir der Küste des Kaspischen Meeres und besuchen neben der aserbaidschanischen Hauptstadt auch Lenkoran mit seinem milden Klima. Nach der Durchquerung des Kaukasus gelangen wir auf unserem Weg zum Persischen Golf in den Iran. Von Astara aus geht es über Teheran, Isfahan und Schiras mitten durch die Perlen persischer Geschichte und Kultur. Danach folgen mit Ankunft am Persischen Golf die ersten warmen Strandtage und die Arabische Halbinsel ist zum Greifen nah.

4. - 5. Woche Vereinigte Arabische Emirate Teil 1 und Musandam
Erst mit der Ankunft im Hafen von Dubai oder Scharjah befinden wir uns im arabischsprachigen Raum. Weihnachten und Silvester wollen wir im modernsten und mondänsten islamischen Staat feiern, was bei dem reichhaltigen Angebot von Dubai und seinen Nachbaremiraten kein Problem sein dürfte. In Dubai dürfen neben dem Erklimmen des höchsten Gebäudes der Welt, dem Burj Khalifa, und einer Visite der pompösen Emirate-Malls ein Besuch des Bastakia-Viertels und des Gewürzmarktes nicht fehlen.
Zweifelsfrei ist es hochinteressant, die Mischung aus futuristischer Kunstwelt und alten arabischen Bräuchen in der Stadt und entlang der Küste mit eigenen Sinnen zu erleben. Auch Badetage am feinen Sandstrand wird es natürlich zur Genüge geben.
Wir verlassen die futuristische Weltmetropole Dubai und lernen die übrigen Emirate mit ihren schönen Küstenabschnitten und den farbigen Sandwüsten im Landesinneren kennen. Dünenbashing – das abenteuerliche Geländewagenspektakel im Wüstensand – lassen wir uns nicht entgehen. Schließlich begeben wir uns in das nördlichste Hoheitsgebiet des Oman, die Halbinsel Musandam. Mit einer Dau, einem traditionellen omanischen Holzboot, erkunden wir die zerklüftete Wüstenfjordlandschaft. Schnorchelfans können hier die faszinierende Unterwasserwelt hautnah erleben. Von Bord aus beobachten wir die Schwimmkünste der Delfine.

6. - 13. Woche Oman (Batinah und Muscat)
„Als Allah die Zeit schuf, schuf er viel davon.“ Wir wollen uns dieses gelebte Motto der Omanis zu eigen machen und in knapp acht Wochen den Wüstenstaat erkunden. So nehmen wir uns viel Zeit für den Weg in die Capital Area Muscat. Wir erkunden ausgiebig die Küstenebene Batinah und stehen mit unseren Reisemobilen abseits von Hotel, Autobahn und Rummel an imposanten Wadis, von denen wir die schönsten Abschnitte und Schluchten erwandern werden. Entlang der Batinah treffen wir auf eine kontrastreiche Palette an Sehenswürdigkeiten. Neben Flusstälern, Berghängen, grünen Gärten, Terrassenfeldern und traumhaften, kaum besuchten weiten Muschelstränden reihen sich alte Lehmfestungen, Fluchtburgen, Paläste und Moscheen auf. In den Küstenstädten Sohar und Barka erleben wir hautnah die traditionellen omanischen Versteigerungen der riesigen, frisch gefangenen Fische – ein eindrucksvolles Erlebnis. Mehrere Tage wollen wir den bemerkenswert internationalen Charme der Hauptstadt Muscat auf uns wirken lassen und die modernen weltoffenen Omanis kennenlernen.
Während hier im Sommer eine Gluthitze herrscht, genießen und erkunden wir Altstadt, Festungen und Sultanspaläste bei angenehmen 20 bis 25 Grad Tagestemperatur und erschnuppern das teuerste Parfüm der Welt. Das Händlerviertel Matrah versprüht mit seinen zahlreichen Märkten das typische orientalische Flair. Ein Spaziergang durch den Matrah-Souq mit seinen vielen Düften der Weihrauchbrenner wird uns so schnell nicht aus den Sinnen gleiten. Bei Al Azaiba besuchen wir die Sultan-Qaboos-Grand-Moschee, Omans größte und sehenswerteste Moschee.

6. - 13. Woche Oman (Der Osten)
Die nächsten Etappen führen uns durch den Osten bis in die Provinz Ja’alan. Es erwartet uns eine sehr abwechslungsreiche Landschaft mit Gebirgszügen, Sanddünen und malerischen Stränden, Fischerdörfern und Oasenstädten. Kamel- und Viehmärkte mit den traditionellen Maskenfrauen und die wilden Kamelrennen samt stolzer krummdolchtragender Omanis bieten unzählige Fotomotive. Viele dieser Regionen sind touristisch noch völlig unverdorben.
Drei Nächte verbringen wir in einem Tal der Wahiba-Sands bei Beduinen und erklimmen bei einer spektakulären Geländewagenfahrt zum Sonnenuntergang die höchsten Kämme der Dünen. Der Weg zurück zur Küste führt uns vorbei an über 5.000 Jahre alten Siedlungsresten und Grabstätten.
An der Küste mit ihren traumhaften Sand- und Muschelstränden gehen wir nicht nur ausgiebig baden – wir beobachten Delfine, Schildkröten und mit Glück auch die vor der omanischen Küste heimischen Buckelwale. Wadis, Schluchten und Höhlen sowie reichhaltige Wildbestände in den hohen Bergen des östlichen Hadschar-Massivs lassen uns wunderbare Wanderungen und Ausflüge unternehmen. Für einige Tage lassen wir unsere Seele an den schönen Stränden der Masira-Insel baumeln. Die größte Insel des Oman ist ein idealer Lebensraum für Korallen, Fische und Schildkröten. Hier treffen der Golf von Oman und Arabisches Meer aufeinander, was ein ideales mildes Mikroklima auf der Insel bedingt.

6. - 13. Woche Oman (Dhofar – Weihrauchstraße)
Wir reisen entlang der Küste über Duqm und Mirbat bis nach Salalah, übernachten mehrmals in Naturstrand- und Lagunencamps und erreichen damit Dhofar, die Südprovinz des Landes und den Beginn der einstigen Weihrauchstraße. Die Küstenstrecke im Südoman gilt als eine der schönsten der gesamten Arabischen Halbinsel. Unterwegs bewundern wir, wie Beduinenfrauen aus Dattelpalmenblättern Körbe flechten. Baobab-Haine, Elefantenpflanzen und Drachenbäume sind lebendige Zeugnisse der einstigen Verbindung mit dem afrikanischen Kontinent und Naturschätze der Region Dhofar. Das Jebel-Samhan-Hochplateau ist Naturreservat und bietet damit den wildlebenden arabischen Leoparden, von denen es nur noch wenige gibt, einen Schutzraum.
Die Einheimischen leben von Weihrauchsammel-Wirtschaft und Monsun-Regenfeldbau. Zwischen Papaya- und Kokospalmen, Limonen und indischen Mandelbäumen fühlen wir uns wie im arabischen Paradies. Kamelmelken zu beobachten oder gar selbst ein Kamel zu melken wird zu einem unvergesslichen Erlebnis, das einen guten Einblick in das alltägliche Leben der Jebelis, der Bergnomaden des Südens, verschafft. Der alte Weihrauchhafen Salalahs zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO. Das von tropischen Gärten durchzogene Salalah ist Drehscheibe für unsere Ausflüge in die benachbarten Gebirgsketten.
Der Weg gen Norden führt uns zu den Standorten der knorrigen Weihrauchbäume – und schließlich ins einstige Karawanenzentrum des antiken Weihrauchhandels, nach Sishr, wo Ubar, das versunkene Atlantis der Wüste liegt. Längst sind wir im Rub al-Khali, im Leeren Viertel – der größten zusammenhängenden Sandwüste der Welt angekommen. Einen Ausflug in die imposante Dünen- und Geodenlandschaft des südlichen Leeren Viertels lassen wir uns nicht entgehen.

6. - 13. Woche Oman (Innerer Oman)
Die nächsten 1.000 km gen Norden führen uns durch den inneren Oman, der durchzogen ist von Sand- und Steinwüsten, Wadis und salzverkrusteten Hügeln und Tälern. Wir sind nicht auf Hotels angewiesen und übernachten immer wieder in unseren eigenen Fahrzeugen unter sternenklarem Himmel. Längst sind wir zu Reisemobil-Beduinen auf Zeit geworden. Unterwegs besuchen wir das Naturreservat der Oryx-Antilopen – Wahrzeichen der Arabischen Halbinsel und Stolz der Omanis.
Die geschichtsträchtige Oase Nizwa mit ihren Palmenhainen, blaugoldenen Moscheekuppeln und der mächtigen Festungsanlage wird uns wieder tief in orientalische Stimmungen versetzen. Natürlich wollen wir auch den größten Tiermarkt des Landes mit all unseren Sinnen erleben. Die Erkundung der Gebirgswelt rund um den höchsten Berg des Oman Jebel Akhdar führt uns durch die wohl spektakulärste Landschaftskulisse unserer Rundreise. Zum Ausklang des Omanaufenthaltes erkunden wir im Nordwesten des Landes die interessantesten geologischen Formationen und besichtigen bei Al Ayn die uralten Bienenkorbgräber – Zeugen des 5.000 Jahre alten Kulturaustauschs zwischen Zweistromland und Arabia Felix. Nach knapp 9 Wochen und 3.500 km im Oman verlassen wir das Weihrauchland nur schweren Herzens.

14. - 16. Woche Vereinigte Arabische Emirate Teil 2 und Saudi-Arabien
Abu Dhabi ist nicht nur Stadt, sondern auch größtes und reichstes Emirat des Staatenzusammenschlusses. Bei Al Ain sind wir zu Gast auf dem höchsten Berg der Vereinigten Emirate. Der schicken Landeshauptstadt Abu Dhabi statten wir einen ausgiebigen Besuch ab und staunen über die prunkvolle weiße Moschee mit dem größten Kronleuchter der Welt. Auf dem Weg gen Westen reisen wir zunächst entlang der touristisch kaum erschlossenen Küstenlinie, bevor wir erneut Wüsten und Oasen durchqueren. Wie Spielzeugautos wirken unsere Reisemobile vor der imposanten Kulisse der riesigen Dünengebirge aus rotem Sand am Rande der Liwa-Oase.
Mit Ankunft in Saudi-Arabien beginnt ein neues Kapitel unserer Reise, welches neben den bereits bekannten Sanddünen und schier endlosen Wüsten auch die schillernde Großstadt Riad sowie die einstigen kulturellen Zentren des Nabatäerreiches zu bieten hat. Obwohl bei uns im Westen kaum bekannt, so beeindrucken alle diese Orte bis heute mit einem bedeutsamen kulturellen Erbe. Nach einem Abstecher zur größtenteils unberührten Westküste der Arabischen Halbinsel geht es langsam weiter Richtung Jordanien.

17. - 19. Woche Jordanien und Israel
Mit Jordanien erreichen wir wieder ein gemäßigtes muslimisches Land, welches auch zu Israel normale Beziehungen pflegt. Nach dem Besuch von Jordaniens Hauptstadt Amman führt uns der Weg im ostjordanischen Bergland durch schroffe Felsformationen und Steilklippen bis in die Wüstenlandschaft des Wadi Rum. Auf dem Weg gen Süden stehen wir mit unseren Reisemobilen bald vor den Toren der sagenumwoben Stadt Petra mit ihren direkt aus dem Fels gemeißelten einmaligen Grabmälern. Petra zählt zum UNESCO-Welterbe und ist eine der größten Sehenswürdigkeiten des gesamten Nahen Ostens. Im Süden des Landes bildet Aqaba einen Schlusspunkt unserer Reise durch den Orient. Am Roten Meer, einem Schnorchel- Paradies, feiern wir den Abschied von einem unvergesslichen orientalischen Wintermärchen.
Israel ist Kontrastprogramm pur zum bisher Erlebten. Das einzige nicht-muslimische Land der Arabischen Halbinsel führt uns in ganz andere Welten. Baden im Roten und im Toten Meer, ein Besuch des Sees Genezareth und das Erkunden von Jerusalem und Tel-Aviv werden uns die Vielseitigkeit des kleinen Landes zeigen. Im kulturellen Westen wieder angekommen, wollen wir den Abschluss der Reise mit einem Farewell-Dinner an der Mittelmeerküste feiern. Schon bald werden wir per Fähre den Nahen Osten verlassen und erreichen zur Frühlingszeit Italien und damit wieder heimatnahe Gefilde.

:: nach oben