Zu den Traumstraßen der Welt



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Irland

Über die Grüne Insel: Von der Irischen See an den „Wild Atlantic Way“


Der Mai gilt in Irland als einer der beständigsten und trockensten Monate. Dies ist die Zeit, in der die Iren Torf stechen und trocknen. Daher starten auch wir mit Beginn des Wonnemonats von Cherbourg aus auf die Grüne Insel. Irland ist ein so liebenswertes und freundliches Reiseland. Seine lebendige Musik- und Pub-Kultur mit abendlicher Live-Musik und Tanz steht sprichwörtlich für die Offenheit, die Lebenslust und Gastfreundschaft der Iren.

Zugleich birgt die Grüne Insel so viele Naturschönheiten und kulturelle Schätze: steinzeitliche Megalith-Anlagen wie Newgrange, Klostersiedlungen wie Glendalough aus dem 6. Jhd. und die bekannten irischen Rundtürme und keltischen Kreuze. Nicht zu vergessen Nordirland als Teil des Vereinigten Königreichs (GB) mit dem Giants Causeway oder Old Bushmills, eine der weltweit ältesten Whiskeybrennereien, die so berühmt ist wie die Guinness Brauerei.

Unsere Tour beginnt nach der Überfahrt von Cherbourg in Dublin. Wir starten an der Irischen See in „Irelands Ancient East“, dem historischen Osten Irlands, und schwenken von den Dünenstränden der Ostküste in die Wicklow Mountains. Es geht über die legendäre Military Road durch die abgelegene Bergwelt nach Dublin und Belfast. In diesen so verschiedenen Hauptstädten der geteilten Insel steht Sightseeing auf dem Programm. Ebenso in Galway im Westen oder der heimlichen Hauptstadt Cork.

Irlands reiche und auch dramatische Geschichte ist in so vielen Facetten präsent: keltische und Wikingerzeiten leben auf, die englische Besatzung, das Schicksal der Titanic oder der ausgestandene Konflikt zwischen Katholiken und Protestanten. Bis hinab in die Steinzeit reicht die historische Entdeckungdsreise: zu Ganggräbern, Steinkreisen und Dolmen und wieder zurück zu den Ringforts der späteren Eisenzeit.

Zwei touristische Traumstraßen führen uns durch das Land. Im Norden folgt die "Causeway Coastal Route" der fantastischen Antrim Coast. Im Nordwesten, in der Republik (Éire), schließt sich der berühmte Wild Atlantic Way an. Mehr als 150 touristische Attraktionen säumen allein diese 2.500 Kilometer lange Küstenstraße am Nordatlantik. Wir folgen Teilen dieser Panoramastraßen an ihren schönsten Stellen bis in den Süden zum Ring of Kerry.

Einige Sehenswürdigkeiten erkunden wir relaxt auf besonderen Bus- und Taxitouren. Doch ist auch reichlich Zeit zum Verweilen an den fantastischen Stränden eingeplant, um dieses Land von all seinen schönen Seiten entspannt kennen zu lernen: im einsamen Donegal, für viele eine der schönsten Regionen Irlands, auf Achill Island in Mayo, wo Heinrich Böll lebte, oder am Ring of Kerry. Ausgesuchte Campingplätze in oft exzellenter Ausstattung, vielfach mit großartiger Lage direkt am Meer, bieten europäischen Komfort für eine kulturelle Entdeckungsreise der besonderen Art.

Reiseleitung · Heinz Bück
seit 2017 - 3x durchgeführt

Reisetermin

Samstag, 2. Mai 2020
Treffen in Cherbourg, Frankreich

Grüne Insel im Atlantik

Dienstag, 26. Mai 2020
Ende der Reise in Cherbourg, Frankreich

Reisepreis
bei 2 Personen im Reisemobil

pro Person1.950,- €

Einzelfahrerzuschlag975,- €

inklusive Fähre und Kabine

Reiseleistungen

  • Deutschsprachiger Reiseleiter, der die Gruppe mit seinem Fahrzeug begleitet

  • Fähre Cherbourg – Dublin – Cherbourg
    (inkl. Innenkabine; Länge bis 8,00m)

  • 22 x Campinggebühren inklusive Strom (ca. 2 x ohne Strom)

  • 5 x Stadtexkursionen

  • 1 x Tanz-Revue

  • 1 x Brauereibesuch

  • 4 x Gruppenessen, im Restaurant oder als BBQ

  • Eintrittsgelder bei gemeinsamen Besichtigungen und Führungen

  • Reisebuch Irland mit Straßenkarte

  • Road-Book mit detaillierte Streckenbeschreibung und GPS-Daten fürs Navi

Reisebericht

Heinz hat die Irland Tour 2019 in einem Reisebericht zusammengefasst und lässt uns so alle an dieser außergewöhnlichen Reise teilhaben.

1. Tag Anreise nach Cherbourg
Wir treffen uns auf einem Campingplatz bei Cherbourg in Nordfrankreich. Nachmittags Kennenlernen und Tourbesprechung für den ersten Fahrtag.

2. Tag Cherbourg – Dublin
Vormittags ist noch Zeit für die Strände der Normandie. Nachmittags ist gemeinsamer Check-in. Um 18.00 Uhr legt die Fähre Richtung Irland ab. Abends gemeinsamer Umtrunk in der Lounge an Bord.

3. Tag Dublin – Brittas Bay – Redcross
Gegen 10.00 Uhr landen wir in Dublin an Irlands Ostküste. Erster Strandbesuch in den Dünen an Brittas Bay und Gelegenheit zum Schwimmen. Nachmittags zum Campingplatz im Wicklow Mountains Nationalpark.

4. Tag Redcross – Glendalough – Dublin
Von Redcross besuchen wir die frühmittelalterliche Abtei Glendalough. Über die einstige „Military Road“ der englischen Besatzer im 19. Jhd. fahren wir durch die wunderbare Bergwelt der Wicklow Mountains bis vor die irische Hauptstadt Dublin.

5. Tag Dublin
Verweiltag in Dublin: per Bus in die City und Hop-On-Bustour durch die Innenstadt: Guinness-Brauerei, Museen und Shopping in der City erwarten uns, je nach Interesse, in Gruppen oder individuell, abends die Pubs von Dublin. Rückkehr per Bus.

6. Tag Dublin – Newgrange – Belfast
Von Dublin fahren wir zum UNESCO Welterbe Newgrange: Die steinzeitliche Grabanlage datiert um 3.500 vor Christus. Auf dem Weg nach Nordirland liegen die Hochkreuze und der Rundturm von Monasterboice. Wir kommen ins Vereinigten Königreich, nun gelten Meilen und britisches Pfund. Durch die grandiosen Mourne Mountains an Strangford Lough vorbei erreichen wir unseren Campingplatz nahe Belfast.

7. Tag Belfast – Cushendun
Historische Taxis holen uns ab zur Black-Cab-Tour: zu den politischen Stätten der einstigen Troubles, in die historische Altstadt und zu den alten Docks von Belfast. Nachmittags steuern wir die nordirische Traumstraße an, die „Causeway Coastal Route“. An der wundervollen Antrim-Küste führt sie uns am Meer entlang zum Strand von Cushendun.

8. Tag Cushendun – Bushmills
Von Cushendun erreichen wir über die Hochtäler Antrims die Basaltfelsen des Welterbes Giants Causeway. Wer mag, kann Irlands älteste Whiskey-Destillerie Old Bushmills oder Dunluce Castle besuchen. Wanderungen und Ausflüge an dieser Traumküste sind unvergessliche Erlebnisse. Abends besuchen wir exklusiv die Hängebrücke von Carrick-a-Rede und die Insel der Lachsfischer.

9. Tag Bushmills – Derry – Rosguill
Wir fahren nach Derry, in die „Walled City“, 1968 Brennpunkt des Nordirlandkonflikts. Rundgang über die wehrhaften Mauern (17. Jhd.) durch die Stadt und zu ihren Wandgemälden. Weiter zu den Stränden des Donegal nach Rosguill.

10. Tag Rosguill – Portnoo
Am äußersten Norden vor Malin Head wenden wir uns südwärts auf die Straßen des „Wild Atlantic Way“ (WAW). Durch die malerische Landschaft des einsamen Donegal ziehen wir an die Westküste Irlands und machen Zwischenstation im Städtchen Dunloe. Camping am langen Sandstrand von Portnoo.

11. Tag Portnoo – Sligo
Auf wunderbarer Strecke geht es via Donegal-Stadt zur Küste am Mullaghmore Head und in die Grafschaft Sligo, ins „Yeats Country“. Wir stoppen am Tafelberg Ben Bulben, am Grab des irischen Literatur-Nobelpreisträgers William Butler Yeats, dessen Werk der Seen- und Berglandschaft ein Denkmal setzte. Der Abend gehört dem grandiosen Surferstrand von Sligo.

12. Tag Strandhill – Achill Island
Von den Tafelbergen und Dünen Sligos in die kargen Moorlandschaften Mayos, von Yeats Country in die Wahlheimat des deutschen Literaturnobelpreisträgers Heinrich Böll: Nach Achill Island führt uns der Weg an den Torfmooren vorbei über Ballycroy Nationalpark. Abends stehen wir am rauen Surferstrand von Keel Sandybanks, direkt am Atlantik.

13. Tag Keel Sandybanks, Achill Island
Verweiltag am Strand der Wellenreiter. Mögliche Ausflugsziele sind Keem Bay oder Dugort, wo Böll sein Cottage hatte, und das „Deserted Village“ im Moor aus seinem Irischen Tagebuch. Wir relaxen und genießen die Aussicht auf den weiten Atlantik.

14. Tag Keel Sandybanks –Renvyle
Wir verlassen die größte Insel Irlands über die Brücke am Achill Sund und fahren am fahrradfreundlichen Western Greenway entlang über die Küstenstraße. Nach einem Zwischenstopp im schönen Städtchen Westport geht es in die hinreißenden Landschaften Connemaras mit ihren weiten Tälern und Seen zum prächtigen Renvyle Beach.

15. Tag Renvyle – Galway – Doolin
Der Connemara Nationalpark bietet fantastische Aussichten über die grandiose irische Westküste. Beim Rundgang durch die lebendige Universitätsstadt Galway besteht Gelegenheit zum Lunchen und Shoppen. An der Galway Bay geht es ins Karstgebiet des Burren: Der Nationalpark ist eine geologische Rarität, seine Mondlandschaft eine Kuriosität. Übernachtung in Doolin am Meer mit Blick auf die Cliffs of Moher.

16. Tag Doolin, Galway Bay
Beim Verweiltag in Doolin besteht Gelegenheit, fakultativ eine der Aran Inseln per Boot zu besuchen. Bitte dem Reiseleiter zeitig Bescheid sagen. Der Pier liegt in Gehweite. Schöne Ausflugsziele für Wanderer liegen im nahen „Burren & Cliffs of Moher UNESCO Geopark“. Doolin selbst gilt als Herz des Irish Folk. Daher ist ein gemeinsamer Abendbesuch in den berühmten Singing Pubs angesagt.

17. Tag Doolin – Tralee / Limerick – Dingle
Ein längerer Fahrtag führt uns vom County Clare zum Shannon, dem großen irischen Fluss – entweder über die Brücke von Limerick oder alternativ mit der kleinen Fähre nach Tarbert in die Grafschaft Kerry. Über Tralee geht es auf die Dingle Halbinsel. Nette Läden, Pubs und gute Fisch-Restaurants erwarten uns dort. Wir campieren direkt am berühmten frühchristlichen Gallarus Oratorium.

18. Tag Dingle – Cahersiveen, Ring of Kerry
Archäologische Sehenswürdigkeiten kennzeichnen die Halbinsel. Vom Camping geht es vorbei an Steinkreisen und keltischen Ringforts auf den Ring of Dingle: zur Küstenrundfahrt am spektakulären „Slea Head Drive“. Der endlose Strand von Inch Beach liegt auf dem weiteren Weg südwärts. Abends relaxen wir am meeresnahen Camping von Cahersiveen unmittelbar am Ring of Kerry.

19. Tag Cahersiveen, Ring of Skellig
Wir bleiben im gemütlichen Cahersiveen. Hier liegen Sehenswürdigkeiten zuhauf: alte Ringforts oder das Geburtshaus von Daniel O´Connell, von Irlands Liberator. Der „Ring of Skellig“ mit seinen kleinen Stränden ist ideal für Erkundungstouren, ebenso das Hafenstädtchen Portmaggee oder Valentia Island. Von dort ist Irlands Welterbe, die Mönchsinsel Skellig Michael, zu sehen.

20. Tag Cahersiveen – Killarney Nationalpark – Blarney
Der „Ring of Kerry“ bietet großartige Panoramen und Sehenswürdigkeiten. Von Cahersiveen machen wir uns auf zum Killarney Nationalpark. Die letzten Eichenwälder Irlands liegen an drei wunderschönen Seen. Von Muckross House kann man sie per Fahrrad, Kutsche oder zu Fuß erkunden. In Blarney kann spätnachmittags das Castle mit seinen herrlichen Gärten besucht werden.

21. Tag Blarney: Bustour nach Cork und Cobh
Wir bleiben in Blarney und unternehmen einen Tagesausflug mit dem Bus in Irlands heimliche Hauptstadt Cork. Nach dem Stadtrundgang und Lunch im English Market brechen wir am frühen Nachmittag nach Cobh auf, zum alten Auswandererhafen Corks, wo die Titanic zu ihrer Schicksalsfahrt auslief. Abends sind wir wieder in Blarney.

22. Tag Blarney – Cashel
Von Blarney steuern wir wieder die irische Ostküste an. Unterwegs liegt eine wunderbare Zwischenstation: Wir besuchen Cashel, den Sitz der irischen Hochkönige. Der Abend gehört der beschaulichen kleinen Stadt.

23. Tag Cashel – Kilkenny
Unweit von Cashel erwartet uns Kilkenny: Herz und Seele des mittelalterlichen Irlands. Nach einem Bummel durch die engen normannischen Gässchen und dem Besuch der mittelalterlichen Meile von Kilkenny gemeinsamer Abschiedsabend.

24. Tag Kilkenny – Dublin Port
Aufbruch am Vormittag zur letzten Etappe nach Dublin Port zum gemeinsamen Check-in am Hafen. Die Fähre nach Frankreich legt um 15:00 Uhr ab. Wer noch möchte, genießt das Nachtleben an Bord, Slainte! Zum Wohle!

25. Tag Cherbourg
Nach dem Ausschlafen verabschieden sich die Reisenden am Vormittag an Bord. Ankunft in Cherbourg ist um 11:00 Uhr. Wer möchte, kann noch ein paar Tage in der Normandie oder der nahen Bretagne verbringen. Der Reiseleiter gibt gerne Tipps dazu. Nach mehr als drei erlebnisreichen Wochen auf der Grünen Insel, in denen Sie die Vielfalt der irischen Landschaften und Städte, aber auch die exzellente Küche und die Iren selbst kennen (und lieben) gelernt haben, geht es ganz individuell wieder zurück Richtung Heimat.

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